Cortisol ist im Gegensatz zu Testosteron, dass den Aufbau von verschiedenen Dingen im Körper begünstigt, ein Abbauhormon. Deshalb sinkt der Testosteronspiegel, wenn der Cortisolspiegel ansteigt. Cortisol reißt alte Strukturen ab, um Platz für Neues zu schaffen.

Wer jedoch zu viel Cortisol im Körper hat, der reißt auch Strukturen ab, die gar nicht abgerissen werden müssen. Cortisol unterbricht dann den Aufbau von Proteinen. Zudem verwandelt es Proteine aus den Muskeln in Glukose, um Sie als Energie zu verwenden. Es kommt zu Muskelabbau. Wer Muskelaufbau ernsthaft betreibt sollte deshalb versuchen, die Cortisolwerte so niedrig wie möglich zu halten.

Die Idee hinter Cortisol ist folgende: Unter Stress braucht der Körper schnelle Energie. Um schnell Energie zu gewinnen greift der Körper dann auch auf die in den Muskeln gespeicherte Energie zu. Dieser Mechanismus machte sicherlich für den Urzeitmenschen Sinn, wenn er um sein Überleben kämpfte. In der heutigen Gesellschaft kämpfen wir jedoch nur noch äußerst selten um unser Überleben. Dieser Mechanismus wirkt daher unter Stress kontraproduktiv. Ein weiterer Unterschied ist die Stressdauer.

Wenn der Urzeitmensch der Gefahr entkommen konnte, sank sein Stresslevel wieder. Heutzutage kämpfen viele Menschen mit Dauerstress. Selbst wenn sie nicht arbeiten, können Sie ihre Gedanken nicht von der Arbeit abschalten und machen sich ständig sorgen. Dieser Dauerstress führt zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel und zu niedrigen Testosteron- und Wachstumshormonspiegeln. Stress ist deshalb ein Killer für den Aufbau von Muskulatur.

Wer Muskelaufbau erzielen möchte sollte deshalb Folgendes beachten, um seinen Stress zu bekämpfen: Essen Sie ausreichend, bewusst und essen Sie regelmäßig, am besten alle 3 Stunden. Hunger ist auch ein Stress für den Körper. Verwechseln Sie Hunger jedoch nicht mit Heißhunger auf Süßes. Essen Sie nur, wenn Sie wirklich etwas brauchen. Ernähren Sie sich zudem gesund und vollwertig. Schlafen Sie genug und bleiben Sie entspannt. Zucker ist schlecht für dein Cortisollevel. Auch Kaffee erhöht die Produktion des Hormons enorm. Das Koffein aus Kaffee, Energy Drinks und Co. stimuliert die Nebennierenrinde, die dann mehr Cortisol ausschüttet. Ein regelmäßiger Koffeinkonsum kann das Stresshormon im Blut mehr als verdoppeln. Wer auf das Koffein nicht verzichten mag, sollte lieber auf grünen Tee umsteigen. Er enthält zwar nur etwa ein Viertel des Koffeins, zugleich besitzt der Tee aber eine entspannende Wirkung in Form einer besonderen Aminosäure. Eine Studie der Faculty of Health Sciences, Ben-Gurion University fand jetzt heraus, dass die Aminosäure L-Theanin die Cortisol Produktion hemmt und den Spiegel im Blut nach unten reguliert.

Jeder Mensch braucht in der Regel 7-9 Stunden Schlaf pro Tag. Wer zu wenig schläft, der steigert nicht nur seinen Cortisolspiegel, sondern senkt gleichzeitig auch den Wachstumshormonspiegel (Human Growth Hormone = HGH). Achten Sie zudem auf eine gute Schlafqualität, indem Sie vor dem Schlafengehen keine stressigen Aktivitäten mehr ausüben. Essen Sie ihre letzte Mahlzeit 2-3 Stunden vor dem Schlaf und trinken Sie 1 Stunde vor dem Schlafen nichts mehr. Entspannung erreichen Sie durch Yoga, Meditation oder Massagen.

Nehmen Sie sich die Zeit und tun Sie ihrem Körper etwas Gutes. Dies freut nicht nur ihren Geist, sondern auch ihre Muskeln. Zuletzt verzichten Sie möglichst auf Alkohol. Vor allem Alkohol in großen Mengen lässt den Cortisolspiegel in die Höhe schießen.

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